Der Standort Dresden-Klotzsche des Fraunhofer IKTS, welcher aus dem ehemaligen Fraunhofer IZFP Dresden entstanden ist, hat über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Verfahren, Geräten und Sensoren zur zerstörungsfreien Bauteilprüfung (ZfP). Er hat zahlreiche neue Entwicklungen auf diesem Gebiet etabliert und vorangebracht. Dazu gehören unter anderem langjährige Erfahrungen in der Entwicklung von Ultraschall-, Wirbelstrom-, Barkhausenrausch- und Röntgentechnologien, was sowohl die Entwicklung von Sensoren, als auch Hardware, Software, Algorithmen und komplexer kundenindividueller Prüfsysteme einschließt. Neben den genannten Verfahren wird aber auch eine Vielzahl von optischen Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung sowie der Strukturüberwachung entwickelt. Ebenso gehört die Anwendung, in einzelnen Fällen auch Eigenentwicklung, von Simulationssoftware / -Softwaretools zur Analyse komplexer Zusammenhänge im Bezug zur Applikation zerstörungsfreier Methoden an definierten Bauteilen zu den Kompetenzen des Fraunhofer IKTS Dresden-Klotzsche.

Die Aufgabe des Fraunhofer IKTS im Rahmen des Projektes DNA Guss ist die Entwicklung einer Simulationsplattform für die zerstörungsfreie Bauteilprüfung zur Bewertung von Gussbauteilen hinsichtlich ihrer Prüfbarkeit mit anschließender Einbindung in die Prozesskette. Einfließen werden dabei Methoden zur Charakterisierung von gängigen, für die Gussprüfung geeigneten ZfP-Verfahren, Überführung in eine Datenbank, die Entwicklung eines Algorithmus zur Bewertung der zfP-Prüfbarkeit sowie die Entwicklung der Schnittstellen und der Prozesskette.


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